Landeskirchliches Projekt Mitgliederkommunikation

Bleiben wir in Verbindung!

Schön, dass Sie zu unserer Emmaus-Gemeinde gehören!

Ab September 2026 beteiligt sich unsere Gemeinde am landeskirchlichen Projekt Mitgliederkommunikation. Wir möchten mit Ihnen in Verbindung bleiben, Sie über Neuigkeiten und Veranstaltungen informieren und Ihnen zu besonderen Anlässen eine Freude machen.

Damit wir Sie auch digital erreichen können, benötigen wir Ihre aktuelle E-Mail-Adresse.

Hier geht es direkt zum Anmeldeformular.

Selbstverständlich behandeln wir Ihre Daten vertraulich und verwenden sie ausschließlich für die Mitgliederkommunikation der Emmaus-Gemeinde.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben – denn Sie gehören dazu.

Text: Sandra Weinert, Bild: pexels

Glockenjubiläum in der Ev. Kirche Honrath

Seit 70 Jahren läuten unsere Glocken in Honrath

Nachdem das Geläut der Honrather Kirche – wie so viele andere Glocken – im 2.Weltkrieg zu 2/3 abgeholt worden war, um es zu Kriegszwecken einzuschmelzen, war es in den 50er Jahren eine der ersten Amtshandlungen des neu gewählten Pfarrers Wolff von Lupin, die finanziellen Mittel für neue Glocken zu beschaffen. In zahlreichen Hausbesuchen wurden 10.000 DM an Spenden zusammengetragen. Dazu kamen noch manche Kollekten, bis endlich der Betrag von rund 16.000 DM erreicht war, der notwendig war, um das Geläut im Honrather Kirchturm wieder zu vervollständigen. Am 6.1.1956 wurden zwei neue Glocken in Sinn bei der Firma Rincker gegossen. Einige Gemeindeglieder waren dabei. Am 21.1. wurden sie feierlich eingeholt, anschließend montiert und am 5.2.1956 fand die Einweihung statt. Seit 70 Jahren laden Sie nun zuverlässig zum Gottesdienst ein, geben Orientierung durch Morgen- und Abendgeläut, läuten den Sonntag ein und zeigen an, dass ein Mensch aus unserer Gemeinde verstorben ist.

3 bronzene Glocken hängen seitdem in unserem Kirchturm:
Glocke 1: gestimmt in a; gegossen 1895; mit der Inschrift „Wir rufen euch zum Dienst des Herrn, ihr Menschenkinder folget gern“
Glocke 2: gestimmt in g; gegossen 1956; mit der Inschrift „O Land, Land, höre des Herrn Wort“
Glocke 3: gestimmt in e; gegossen 1956; mit der Inschrift „Soli Deo Gloria – Gott allein die Ehre“

Text: Barbara Brill-Pflümer

Schutzkonzept der Ev. Emmaus-Gemeinde Lohmar

Text: Carina Stengel

Unser Schutzkonzept

Liebe Gemeindeglieder,

uns ist der Schutz aller Personen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und sonstigen in besonderer Weise schutzbedürftigen Menschen in unserer Kirchengemeinde sehr wichtig.

Bereits im August 2020 haben sich daher einige Haupt- und Ehrenamtliche erstmalig zur AG Schutzkonzept zusammengefunden und bald darauf unter Verwendung des vom Kirchenkreis vorliegenden Musters ein erstes Schutzkonzept vorbereitet. Dieses wurde von dem mittlerweile neu zusammengesetzten Schutzkonzeptteam seit 2024 – nach Erscheinen der ForuM-Studie – nochmals detailliert überarbeitet, sodass wir uns freuen, nun das aktuelle Schutzkonzept unserer Gemeinde sowohl auf unserer Homepage, als auch in gedruckter Version zur Auslage in den Gemeindebüros veröffentlichen zu können!

Was ist überhaupt ein Schutzkonzept?

Einfach ausgedrückt ist es eine Sammlung von Maßnahmen und Regeln, die dazu dienen, (sexualisierter) Gewalt vorzubeugen, diese konsequent aufzuklären und ein achtsames Miteinander zu leben.

Wir wollen das Bewusstsein schärfen und das Risiko von Übergriffen verringern.  Daher beinhaltet unser Schutzkonzept u.a. einen klaren Verhaltenskodex, einen Interventionsplan, Fortbildungsangebote und die Kontaktdaten verschiedener Ansprechpersonen.

Unser Schutzkonzept wird regelmäßig überprüft und angepasst. Auch Ihre/Eure Meinung ist hierbei wichtig! So nehmen Sie und nehmt Ihr Einfluss auf die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Schutzkonzepts.

Insbesondere alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, alle Gruppen und Kreise sind verpflichtet, sich an diesem Konzept zu orientieren und die Schutzstandards zu gewährleisten. Entsprechende Schulungsmodule sind für unsere Haupt- und Ehrenamtlichen verpflichtend, ebenso, wie die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses und die Selbstverpflichtungserklärung.

Aber letztlich ist jede und jeder von uns verantwortlich, zum Wohl vor allem der Schutzbedürftigen wachsam zu sein, Grenzverletzungen zu melden und natürlich selber zu vermeiden. Jede*r Einzelne kann dazu beitragen, eine Kultur des Schutzes zu schaffen!

Bitte wenden Sie sich / wendet Ihr euch – wenn gewünscht auch absolut vertraulich – mit Fragen, Kritik oder Anregungen zum Schutzkonzept an unsere Ansprechpersonen oder die weiteren Mitglieder des Schutzkonzeptteams.

Carina Stengel, Barbara Brill-Pflümer

 

 

Unser Schutzkonzept finden Sie hier

Links im Schutzkonzept:

https://emmausgemeindelohmar.ekir.de/leitbild/

(https://www.kirchenrecht-ekir.de/document/47285)

 

Schulungsmöglichkeiten Ev. Erwachsenenbildung Siegburg:

Schulungsmmöglichkeiten EVAJU:

 

 

die ForuM-Studie zum Thema sexualisierte Gewalt in der Ev. Kirche und Diakonie/ Nein heißt Nein!

Text: Anna Neumann, Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises

Thema heute: die „ForuM“-Studie

Am  25. Januar 2024 veröffentlichte der Forschungsverbund ForuM seine Studie zum Thema sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche und Diakonie. „ForuM“ – diese Buchstaben stehen für: Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland.

Das Forschungsprojekt ist unabhängig, aber finanziert von der Evangelischen Kirche und der Diakonie. Die Ergebnisse blieben bislang auch den Auftraggeberinnen gegenüber unter Verschluss und wurden lediglich am Vorabend den Betroffenen bekanntgegeben, die namentlich in der Studie erwähnt werden.

Das Forschungsvorhaben liegt in den Händen von fünf Hochschulen bzw. Universitäten, einer Uniklinik und zwei Instituten. In einem Beirat begleiten u.a. Betroffene das Forschungsprojekt. In den nächsten Monaten wird die Studie mit ihren mutmaßlich zahlreichen Aspekten sorgfältig ausgewertet. Über Konsequenzen aus den Ergebnissen soll die EKD-Synode im November entscheiden.

Das Forschungsprojekt umfasst mehrere Teilprojekte. Untersuchungsthemen sind u.a. der Umgang mit sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche, die Praxis der Aufarbeitung, Erfahrungen und Sichtweisen von Menschen, die sexualisierte Gewalt in Kirche und Diakonie erlitten haben, die Perspektive von Betroffenen auf kirchliche Strukturen und deren Nutzung durch Täter*innen und Kennzahlen zur Häufigkeit von sexualisierter Gewalt.

Verantwortliche in Kirche und Diakonie, auch an Sieg und Rhein, hatten die Präsentation der ForuM-Studie im Blick. Sie haben sich mit den Ergebnissen intensiv auseinandersetzen. Auch wenn stimmt, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierte Gewalt schon längst begonnen hat und es Aufarbeitungen, Hilfsangebote für Betroffene, ein Schutzkonzept und seine Umsetzung gibt:

2024 stand die Forum-Studie im Vordergrund.

Die ForuM-Studie im Web: https://www.forum-studie.de

 

Hilfe für Betroffene von unabhängigen Vertrauenspersonen

Wer im Raum der evangelischen Kirche oder der Diakonie eine übergriffige Situation, Missbrauch bzw. sexualisierte Gewalt erlebt hat, soll wissen: Das widerspricht allen Grundsätzen von Kirche und Diakonie von achtsamem, respektvollem Umgang miteinander. Auch in Kirche und Diakonie gilt: Nein heißt Nein. Bei Missachtung darf nicht geschwiegen werden und Betroffene erhalten unabhängige Hilfe.

Wer von sexualisierter Gewalt betroffen ist, wendet sich bitte an eine Vertrauensperson. Eine Vertrauensperson ist eine erfahrene, unabhängige Person, die Anfragen und Gespräche streng vertraulich behandelt:

Weitere, immer wieder aktualisierte Informationen finden Sie hier:

Nein heißt Nein – Info und Kontakte: https://www.ekasur.de/nein-heisst-nein