Die Welt kocht zentralasiatisch – ein Rückblick

Feine Aromen, köstliche Gerüche –
so hieß es letzten Freitag in Honrath mal wieder: „Die Welt kocht in der Emmaus-Gemeinde“

Das Peter-Lemmer-Haus füllte sich am Freitag den 7. August kurz vor 19 Uhr mit gut 50 Genießerinnen und Genießern, die allesamt neugierig waren auf das, was dieses Mal „gezaubert“ werden sollte.

Die Zentral-Asiatische-Küche, im Speziellen die Länder südlich des Aral-Sees und der Region um den Fluss Amudarja waren dieses Mal „Rezeptlieferanten“ des Events. Vor langer Zeit eins, heute aufgesplittet in u.a. Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Kasachstan, aber auch Afghanistan, vereint diese Länder heute immer noch eine ähnliche Kultur und auch Küche.

Von dort kommen Sohrab Samanian und seine Frau Azaryoun, die mit weiteren helfenden Händen für uns Gäste landestypische Gerichte gekocht und ansprechend kredenzt haben.

Das Buffet bot eine bunte Mischung aus verschiedenen kalten und warmen Speisen, wohl duftend und geschmacklich fein mit entsprechenden Gewürzen und Kräutern abgestimmt.
So gab es z.B. Mantu (afgh. Teigtaschen mit einer leckeren Füllung), Bolani (ausgebackenes Fladenbrot mit herzhafter Füllung) und Plov, ein Reisgericht mit Kalbsfleisch, Kichererbsen und Rosinen, das als Nationalgericht Usbekistans gilt.

Nach der Begrüßung durch Friederike Weppler und Elke Friese und einer kurzen Einführung von Sohrab in die Geschichte der zentral-asiatischen Küche war das Buffet eröffnet und man wusste gar nicht, womit man anfangen sollte, da alles gleichermaßen gut aussah und roch.

Aus allen Ecken des Saales kam schnell ein großes Lob für die zubereiteten Speisen, die bei landestypischer Musik, und später auch noch einer Tanzeinlage, verzehrt wurden.

Es war, wie schon die Male zuvor, ein wunderbarer Abend mit einer tollen Atmosphäre, leckerem Essen, netten Leuten und guten Gesprächen.

So sind wir jetzt schon gespannt, was uns beim nächsten Mal erwartet, wenn es in der Emmaus-Gemeinde wieder heißt: „Die Welt kocht!“.

Zum Abschluss ein herzliches Dankeschön an das Küchenteam für die Zubereitung der Köstlichkeiten und an Friederike Weppler und Elke Friese, die das Peter-Lemmer-Haus und die gedeckte Tafel so wunderbar dekoriert und im Vorfeld alles organisiert haben.

 

Text: Nicole Swerbinka

Bilder: Nicole Swerbinka und Friederike Weppler

Willkommensfest in Birk

Gemeindefest bei strahlendem Sonnenschein – ein Rückblick

Gemeindefest der evangelischen Lohmarer Kirchengemeinden

Bei schönstem Sonnenschein fanden sich über 100 Menschen im Kirchgarten der Ev. Kirche Honrath ein, um Reisesegen-Gottesdienst zu feiern. Unter der schattenspendenden Hängebuche konnten wir Kraft tanken für den „Endspurt bis zu den Sommerferien“, denn wie die Pfarrpersonen und Lektoren es so schön mit Hilfe von Luftballons gezeigt haben: Die Luft ist raus. Alle freuen sich auf die Sommerzeit, um Kraft zu tanken, jede und jeder auf seine eigene Art und Weise, egal ob es Faulenzen im Garten, Reisen, Freunde nah und fern besuchen, Sport, Zeit für Hobbys oder Zeit in der Natur ist, oder eine Mischung aus diesen Dingen. Und so feierten wir in der unnachahmlichen Atmosphäre unter dem Baum Taufe und Silber- bzw. Rubin-Konfirmation. Ein wirklich stimmungsvoller, heiterer Gottesdienst, in dem man ein wenig zur Ruhe kommen konnte. Für die musikalische Begleitung sorgten der Bartholomäus-Chor, der von einigen Gemeindegliedern unterstützt wurde unter der Leitung von Xenia Ielnikova sowie Margarita Wanner am Keyboard und Anke Frielingsdorf an der Trompete.

Danach ging es ums Peter-Lemmer-Haus der Ev. Emmaus-Gemeinde herum weiter. Mit Familienprogramm (Hüpfburg, Fußball-Dart, Kinderschminken, Steine bemalen und Popcorn), Musik von der Jugendband der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid, Kickerturnier, Kaltgetränken in Hülle und Fülle und leckerem Mitbringbuffet (ein herzliches Dankeschön alle alle Bäcker*innen und Köch*innen), Würstchen im Brötchen und zum Schluss noch einem Mitsingkonzert mit Herrn Thuir war für jeden und jede ein Angebot dabei und wir haben uns über die vielen lachenden Gesichter gefreut, die sich im und vor dem Gemeindehaus getummelt haben. Sehr gefreut haben wir uns auch über unsere türkischen Gäste, die das Fest mit Leckereien und einem Kalligrafie-Angebot abgerundet haben. Schön, dass Sie und Ihr dabei wart!

Ein Dankeschön von Herzen geht an ALLE, die Ihr Geld für Essen und Trinken in die Spendenbox geworfen haben. So konnten wir 523,71 EUR sammeln, die der  Rechtsberatung der Flüchtlingsinitiative Lohmar-Siegburg e.V. zu Gute kommt.   

Ein zweites Dankeschön von Herzen geht an ALLE, die mitgeholfen haben, egal an welcher Stelle. Es sind oft die Menschen im Hintergrund, die die meiste Arbeit haben. Dies ist uns bewusst und wir sind dankbar, dass Ihr verlässlich und mit Spaß dabei seit und wir so gemeinsam wieder ein schönes Fest feiern konnten.

Text: Elke Friese, Bilder: Friederike Weppler und Nicole Swerbinka

 

Landeskirchliches Projekt Mitgliederkommunikation

Bleiben wir in Verbindung!

Schön, dass Sie zu unserer Emmaus-Gemeinde gehören!

Ab September 2026 beteiligt sich unsere Gemeinde am landeskirchlichen Projekt Mitgliederkommunikation. Wir möchten mit Ihnen in Verbindung bleiben, Sie über Neuigkeiten und Veranstaltungen informieren und Ihnen zu besonderen Anlässen eine Freude machen.

Damit wir Sie auch digital erreichen können, benötigen wir Ihre aktuelle E-Mail-Adresse.

Hier geht es direkt zum Anmeldeformular.

Selbstverständlich behandeln wir Ihre Daten vertraulich und verwenden sie ausschließlich für die Mitgliederkommunikation der Emmaus-Gemeinde.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben – denn Sie gehören dazu.

Text: Sandra Weinert, Bild: pexels

Literaturkreis Lohmar pausiert im Juli und trifft sich dann im August wieder:

Parkplatz Hauptstr. 68 ab dem 6. Juli gesperrt

Kickerturnier im Rahmen des Gemeindefestes am 12.07.

Morgenfeier im Kirchgarten der Ev. Kirche Honrath – ein Rückblick

27.6.2026, samstags morgens 6 Uhr:  Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer, die uns herzlich willkommen hieß, gönnten wir uns alle einen Moment der Ruhe und des Innehaltens. Alle Andachts-Besuchenden genossen die noch erträglichen Temperaturen in den frühen Morgenstunden.

Gebet

Gott des Lichts,

wir danken dir für die Fülle des Sommers,

für das Licht, das uns wärmt,

für die Erde die uns trägt,

und für die Wege, die vor uns liegen.

Begleite uns auf unseren Wegen,

Heute und an allen kommenden Tage.

Amen

Vor Gott feierten wir bewusst die Mitte des Jahres. Nach einer Gehmeditation (wer wollte konnte diese barfuss begehen), in der wir uns auf die Erde, die uns Halt gibt, das Wasser, dass uns nährt, das Licht, wonach wir uns ausrichten und die Kräuter, die wir ernten dürfen konzentrierten, durften wir unseren Gedanken nachgehen, reflektieren, was in diesem Jahr schon an schönen – und vielleicht auch nicht so schönen – Momenten hinter uns lag und auf was wir uns in der 2. Hälfte freuen können. Unsere Gedanken konnten wir in einem Erinnerungsstrauß aus den bei der Wanderung mit Frauke Möschler gesammelten Kräutern binden. Die Sträuße symbolisierten die bunte Mischung unserer Erfahrungen und Wünsche.

Unterwegs unter Gottes weitem, offenen Himmel machten wir uns gleich noch einmal auf den Weg durch unseren wunderschönen Kirchgarten, dabei konnten wir tief in uns hineinhorchen und diese drei Fragen in uns nachklingen lassen:

Was bedeutet dir Gottes Zusage? Schenkt sie dir vielleicht Trost, Mut oder ist sie ein sanfter Stupser?

Wo spürst du sie im Alltag? Im Lächeln eines Menschen, in der Ruhe der Natur, in einem unerwarteten Moment des Friedens?

Wobei unterstützt sie dich gerade? Beim Loslassen, beim Neuanfang oder beim Durchhalten?

Im Anschluss an diese tolle meditative Andacht gab es noch Raum für Gespräche und ein leichtes Frühstück mit Kaffee/Tee, Bircher Müsli, Franzbrötchen und leckeren Früchten. Ein herzliches Dankeschön an das Team meditative Gottesdienste, das es wieder geschafft hat mir Stärke und Zuversicht mit auf den Weg zu geben.

Text: Elke Friese, Bilder: Friederike Weppler und Elke Friese

 

26.06.2026 Einfach heiraten in Seelscheid / ein Rückblick

Ein segensreicher Tag

„Einfach heiraten“ hat den Paaren offensichtlich große Freude bereitet. 60 Paare haben sich am Schnapszahl-Datum 26.6.2026 bei einem überraschenden kirchlichen Event in Seelscheid segnen bzw. trauen lassen. Eine gelungene Premiere: Viele ließen sich kirchlich trauen, andere ihre Partnerschaft segnen, viele aus Anlass ihres Ehejubiläums.

Manche kamen zu zweit, andere brachten Kinder mit, wieder andere Eltern, Freundinnen und Freunde. Ein Paar hatte den Haushund dabei, ein anderes einen Posaunenchor, ein weiteres brachte kopierte Liedblätter für ihr kölsches Lieblingslied mit. In der Seelscheider Dorfkirche, nebenan unter einem schattenspendenden Kuppelzelt oder in der Remise weiter unten im Dorf, einem offenen Fachwerkhaus – 54 Paare hatten schon im Vorfeld ihren Lieblingsort ausgewählt. Nur zwei Paare sagten am Morgen dieses enorm heißen Tages kurzfristig ab, dann kamen noch einige spontan. Für die spontanen Segnungen war nah der Kirche ein weiterer Ort aufgebaut – auf grüner Wiese unter altem Baum.

Elegantes Neckholder-Kleid oder Shirt mit Leggins. Highheels oder Sneaker. Shorts und gebügeltes weißes Oberhemd. Wildblumensträußchen in der Hand. Handy in der Hosentasche. Die Paare kamen, wie sie wollten. Genau so war es gedacht: „Einfach heißt: Komm, wie du bist und wie du dich wohlfühlst“, so Pfarrerin Selma Gieseke-Hübner von der gastgebenden Evangelischen Kirchengemeinde Seelscheid.

Superintendentin Almut van Niekerk ist am Ende des Tages komplett froh: „Wir hatten gehofft, dass es gut wird – es wurde einfach wundervoll! Alle, die kamen, haben den Tag zu etwas ganz Besonderem werden lassen, mit ihrer je eigenen Geschichte, manche mit schwerem Sorgenpaket, die meisten voller Glück – mit einem geliebten Menschen an der Seite.“ Auch Pfarrerin Gieseke-Hübner ist von Herzen begeistert über den großartigen Zuspruch an diesem Tag. „Das Zweite sind die Geschichten hinter den Menschen.“ So war ein Paar extra aus dem Sauerland gekommen, um die noch nicht angetretenen Flitterwochen nun zu starten – mit dem Segen zur Silberhochzeit.

Jens Römmer-Collmann, Pfarrer und als Assessor der Stellvertreter der Superintendentin: „Einfach bedeutet für mich: unkompliziert, spontan und auch erschwinglich.“ Das Event war eine Einladung des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein an alle miteinander verbundenen Menschen, evangelisch oder nicht, heterosexuell oder queer, frisch verliebt oder längst verheiratet. Möglich wurde das Fest durch ehrenamtliches Engagement und Teamspirit. Pfarrpersonen, Vikare und Diakoninnen übernahmen die Zeremonien. Kirchenmusiker*innen sorgten für Livemusik – aus der Setlist konnten die Paare jeweils ihre Favoriten auswählen. Angesichts des großen Zuspruchs ist klar: Der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein wird bald in die Planung für das nächste Fest gehen.

Text und Fotos: EKASuR/Anna Neumann

 

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Screenshot

Mitarbeiter-Dankfest in Honrath – Ein Rückblick

Am 20.06.2026 haben wir wieder gefeiert und DANKE gesagt – danke an alle ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Menschen, die dafür Sorge tragen, dass unsere Gemeinde lebendig und vielfältig ist und bleibt.

Was hat ein Bierdeckel mit der Liebe Gottes zu tun?

Um diese Frage drehte sich das Abendgebet, mit dem Barbara Brill-Pflümer unsere Gäste zum diesjährigen Mitarbeitendenfest in der Kirche begrüßen durfte.

Ein einfacher Bierdeckel – und doch steckt bei genauerem Hinsehen viel mehr in ihm: Er kann Grundlage für eine „Wand der guten Nachrichten“ sein, wie sie zu Beginn der Andacht entstanden ist. Er eignet sich zum Verteilen von Komplimenten im Laufe des Abends, zum Bauen kleiner Häuser, als Katapult, Wurfscheibe und für vieles andere mehr. Vor allem aber trug er eine Botschaft, die zum Motto des Abends wurde: „Schön, dass du da bist.“

Dass auch in einem Menschen viel mehr stecken kann, als man auf den ersten Blick vermutet, erzählt die biblische Geschichte vom unscheinbaren Hirtenjungen David. Dank des „guten Blickes“ Samuels wurde er zum König von Israel – nicht wegen seiner äußeren Erscheinung, sondern wegen dessen, was Gott in ihm sah.

Barbara Brill-Pflümer verband den Bierdeckel und die biblische Geschichte, um auf die vielfältigen Gaben hinzuweisen, die Gott in jeden Menschen – und damit auch in die Mitarbeitenden der Emmaus-Gemeinde – gelegt hat. Diese Gaben gilt es zu entdecken, zu heben und wertzuschätzen, damit wir gemeinsam mit vielen unterschiedlichen Fähigkeiten an einer bunten und lebendigen Kirche Gottes bauen können.

Am Ende der Andacht konnten Gedanken auf die „Wand der guten Nachrichten“ gehangen werden:

 

Im Anschluss wurden alle mit einem Gläschen Sekt (selbstverständlich gab es auch O-Saft als Alternative) im Peter-Lemmer-Haus empfangen, wo Barbara Brill-Pflümer nach einer Begrüßung und einem kleinen auflockernden Spielchen das Buffet eröffnete. Das Motto des Tages war „Mitsommar“, deshalb gab es schwedische Spezialitäten und auch die Deko war daran angelehnt. Aufgrund der hohen Temperaturen war die Theke sehr gut besucht.

Auch die Bierdeckel „schön, dass Du da bist“ lagen aus und Barbara Brill-Pflümer gab die Idee in den Raum, Komplimente untereinander zu verteilen. Und so konnten alle in schönem Ambiente gute Gespräche führen, und nochmal ein Stückchen weiter zusammen rücken.

Vor dem Nachtisch kam uns noch der Chor „Echo“ unter der Leitung von Barbara Wingenfeld besuchen, die eine bunte Auswahl an Liedern, z.B. Viva la vida, amazing grace, california dreams und eternal flames für uns zum besten gaben. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Mir bleibt nur noch DANKE zu sagen: an Alexander Wanner und Swantje Schuhknecht, die bis spät abends für die Gemeinde im Einsatz waren und an Waltraud und Hermann Brecht, die sich mit Liebe zum Detail um Aufbau, Deko und Theke gekümmert haben. Nur durch euch konnte das so ein schöner, gastlicher Abend werden. Ein herzliches Dankeschön natürlich auch an alle anderen helfenden Hände, die wie selbstverständlich an der ein oder anderen Stelle einfach da waren.

Ihre und Eure Elke Friese

Hier ein paar Impressionen:

Bilder: Barbara Bril-Pflümer, Nicole Serbinka und Alexander Wanner