Willkommensfest in Birk

Gemeindefest bei strahlendem Sonnenschein – ein Rückblick

Gemeindefest der evangelischen Lohmarer Kirchengemeinden

Bei schönstem Sonnenschein fanden sich über 100 Menschen im Kirchgarten der Ev. Kirche Honrath ein, um Reisesegen-Gottesdienst zu feiern. Unter der schattenspendenden Hängebuche konnten wir Kraft tanken für den „Endspurt bis zu den Sommerferien“, denn wie die Pfarrpersonen und Lektoren es so schön mit Hilfe von Luftballons gezeigt haben: Die Luft ist raus. Alle freuen sich auf die Sommerzeit, um Kraft zu tanken, jede und jeder auf seine eigene Art und Weise, egal ob es Faulenzen im Garten, Reisen, Freunde nah und fern besuchen, Sport, Zeit für Hobbys oder Zeit in der Natur ist, oder eine Mischung aus diesen Dingen. Und so feierten wir in der unnachahmlichen Atmosphäre unter dem Baum Taufe und Silber- bzw. Rubin-Konfirmation. Ein wirklich stimmungsvoller, heiterer Gottesdienst, in dem man ein wenig zur Ruhe kommen konnte. Für die musikalische Begleitung sorgten der Bartholomäus-Chor, der von einigen Gemeindegliedern unterstützt wurde unter der Leitung von Xenia Ielnikova sowie Margarita Wanner am Keyboard und Anke Frielingsdorf an der Trompete.

Danach ging es ums Peter-Lemmer-Haus der Ev. Emmaus-Gemeinde herum weiter. Mit Familienprogramm (Hüpfburg, Fußball-Dart, Kinderschminken, Steine bemalen und Popcorn), Musik von der Jugendband der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid, Kickerturnier, Kaltgetränken in Hülle und Fülle und leckerem Mitbringbuffet (ein herzliches Dankeschön alle alle Bäcker*innen und Köch*innen), Würstchen im Brötchen und zum Schluss noch einem Mitsingkonzert mit Herrn Thuir war für jeden und jede ein Angebot dabei und wir haben uns über die vielen lachenden Gesichter gefreut, die sich im und vor dem Gemeindehaus getummelt haben. Sehr gefreut haben wir uns auch über unsere türkischen Gäste, die das Fest mit Leckereien und einem Kalligrafie-Angebot abgerundet haben. Schön, dass Sie und Ihr dabei wart!

Ein Dankeschön von Herzen geht an ALLE, die Ihr Geld für Essen und Trinken in die Spendenbox geworfen haben. So konnten wir 523,71 EUR sammeln, die der  Rechtsberatung der Flüchtlingsinitiative Lohmar-Siegburg e.V. zu Gute kommt.   

Ein zweites Dankeschön von Herzen geht an ALLE, die mitgeholfen haben, egal an welcher Stelle. Es sind oft die Menschen im Hintergrund, die die meiste Arbeit haben. Dies ist uns bewusst und wir sind dankbar, dass Ihr verlässlich und mit Spaß dabei seit und wir so gemeinsam wieder ein schönes Fest feiern konnten.

Text: Elke Friese, Bilder: Friederike Weppler und Nicole Swerbinka

 

Landeskirchliches Projekt Mitgliederkommunikation

Bleiben wir in Verbindung!

Schön, dass Sie zu unserer Emmaus-Gemeinde gehören!

Ab September 2026 beteiligt sich unsere Gemeinde am landeskirchlichen Projekt Mitgliederkommunikation. Wir möchten mit Ihnen in Verbindung bleiben, Sie über Neuigkeiten und Veranstaltungen informieren und Ihnen zu besonderen Anlässen eine Freude machen.

Damit wir Sie auch digital erreichen können, benötigen wir Ihre aktuelle E-Mail-Adresse.

Hier geht es direkt zum Anmeldeformular.

Selbstverständlich behandeln wir Ihre Daten vertraulich und verwenden sie ausschließlich für die Mitgliederkommunikation der Emmaus-Gemeinde.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben – denn Sie gehören dazu.

Text: Sandra Weinert, Bild: pexels

Kickerturnier im Rahmen des Gemeindefestes am 12.07.

offene Sprechstunde Lohmar

offene Sprechstunde in Lohmar-Ort

Bildquelle: Fundus

Offene Sprechstunde des Pfarrteams in Lohmar-Ort

Ab März bietet das Pfarrteam Ihnen und Euch eine offene Sprechstunde an:

jeweils von 10 – 11 Uhr

am 2. Mittwoch im Monat Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer

am 4. Mittwoch im Monat Pfarrer Oliver Bretschneider

Beide freuen sich auf zahlreiche Besuche. Egal, ob es um ein Seelsorgegespräch geht oder um Themen, die sich auf die Kirchengemeinde beziehen – die Einladung geht an alle, die Gesprächsbedarf haben.

Die Gespräche finden ohne Anmeldung im Pfarrbüro (neben dem Gemeindehaus) statt: Hauptstr. 74

Text: Elke Friese

 

 

Zartbitter / Stopp Handygewalt

Stopp Handygewalt! Mobbing, sexuelle Beleidigungen, Beschimpfungen, die Herstellung und der Versand pornographischer Bilder und Videos sind niemals witzig!

Dieses Thema hat sich Zartbitter angenommen, nähere Informationen finden Sie hier:

zartbitter_pdf1

Es ist mutig und kein Verrat, wenn Mädchen und Jungen für die Opfer Partei ergreifen und Hilfe holen!

Zartbitter e.V., Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen  Mißbraucht an Mädchen und Jungen

www. zartbitter.de

Für Menschenrechte und Demokratie

Die Recherchen des Correctiv-Netzwerkes über ein Treffen der AFD und die unverhohlene Ausbreitung zutiefst rechter Gedanken und Pläne dort haben viele Menschen erschreckt, betroffen und wütend gemacht. Auch uns.

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland hat klar formuliert: „Die AFD steht für eine Grundhaltung, die dem christlichen Glauben zutiefst widerspricht.“ Link

Wir möchten Sie auch weiterhin einladen und auffordern, sich diesen menschenverachtenden Positionen entschlossen entgegenzustellen, wie es dankenswerter Weise auf vielen großen Demonstrationen in den vergangenen Tagen auch schon geschehen ist. (Hier findet ihr eine Seite, die anstehende Demonstrationen auflistet.)

Unser Jugendleiter Freddy Pütz hat ein persönliches Statement verfasst, hinter dem wir als Pfarrteam und Presbyterien der Gemeinde voll stehen und den wir hier mit seiner Zustimmung veröffentlichen wollen:

„Liebe Alle,

ich bin zutiefst geschockt. Sicher haben viele von euch mitbekommen, dass das Medienhaus CORRECTIV ihre Investigativ Recherche (= unter Einhaltung journalistischer Standards schwierigen und gefährlichen Themen nachspüren) zu einem geheimen Treffen der rechtsextremen Szene vor kurzem veröffentlicht hat. Das Besondere an diesem Treffen war, dass nicht nur Unternehmer*innen mit sehr viel Geld anwesend waren, sondern auch Politiker mit Einfluss auf Landes- und Bundesebene. Laut dem sehr glaubwürdigen Bericht von CORRECTIV haben diese dort offen einem „Masterplan“ zugestimmt, der den Grund für meinen Schock darstellt. Denn dieser Plan erinnert mich an meinen Geschichtsunterricht, den ich so oft verflucht habe, weil wir in fast jedem Jahr das dritte Reich behandelt haben und es doch eigentlich viel mehr über Geschichte zu wissen gibt. Heute weiß ich sehr genau, warum das nötig war und ist. Wenn führende Politiker der AfD und sogar Mitglieder der „Werteunion“, einer rechten Gruppierung innerhalb der CDU, sich an einem Treffen beteiligen, an dem offen darüber debattiert wird, wie Millionen Menschen aus Deutschland vertrieben werden können, möglicherweise sogar in einen „Musterstaat“ in Nordafrika, wo es dann Möglichkeiten für Ausbildungen und Sport gäbe, dann wird mir schlecht. Das klingt für mich doch sehr nach einem Arbeitslager für Menschen mit Migrationshintergrund. CORRECTIV macht deutlich, dass es bei diesem „Masterplan“ nicht nur um Geflüchtete geht, sondern um jeden Menschen, der ihrer Meinung nach Migrant ist. Jeder von uns hat Freundinnen und Freunde deren Eltern oder Großeltern aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen sind, bei einigen von uns ist das sogar selbst der Fall. Ich muss immer wieder pausieren, während ich diesen Text schreibe. Ich werde traurig, wütend, mir kommen die Tränen. Ich will das nicht zulassen, dass irgendjemand in Deutschland wegen seiner Hautfarbe, seiner Religion, seiner Herkunft, seiner Sexualität, einfach weil er oder sie* so ist wie sie ist Angst haben muss. Leider ist das auch heute schon bittere Realität. Aber wir haben gemeinsam die Möglichkeit zu verhindern, dass ein solcher „Masterplan“ jemals auf politischer Ebene durchgesetzt werden kann. Teil dieses Plans ist es auch, Influcer*innen auf TikTok, Instagram, YouTube und weiteren Plattformen zu gewinnen, die diese Gedanken weiter verbreiten und gezielt die jüngeren Generationen manipulieren sollen. Aber wir müssen nicht tatenlos zusehen. Wir können uns stark machen gegen rechts, gegen die AfD und für all die Menschen, die wir lieben. Es gibt viele Demos, bei denen wir öffentlich zeigen können, dass wir es nie wieder so weit kommen lassen wollen, wie es vor 75 Jahren war. Nicht mal im Ansatz.

Euer Freddy.“