Regionalgottesdienst in Much – ein Rückblick

Regionalgottesdienst am 14. Juni 2026 in Much
Eingeladen zum Fest des Glaubens
Text: Heinz Schmid
Sechs Nachbargemeinden im Kirchenschiff. Sechs hoch gewachsene Apfelbäumchen im Altarraum. Die Verbindung der Apfelbäumchen zu Martin Luther war kein Zufall. Und das Wachsen der Bäume zwischen Himmel und Erde passte wunderbar zum Motto des diesjährigen Regionalgottesdienstes: Zusammenwachsen! Zusammen wachsen!
Der Regionalgottesdienst fand am 14. Juni 2026 turnusgemäß in unserer Kirchengemeinde statt. Diese Gottesdienste haben inzwischen eine besondere Strahlkraft erlangt und sind zu einem Höhepunkt des Kirchenjahrs geworden.
Eingeladen zum Fest des Glaubens waren die in Teilen fusionierten Nachbargemeinden Birk, Honrath, Lohmar, Overath, Neunkirchen, Seelscheid und Wahlscheid. Wie schön war es daher zu sehen, dass so viele Mitglieder aus den verschiedenen Gemeinden mit ihren Posaunen- und Kirchenchören gekommen sind, um miteinander zu singen, zu musizieren und zu beten.
Die Kernfrage der Gottesdienstpredigt drehte sich um die Frage, was ein Apfelbäumchen braucht, um kräftig in die Höhe zu wachsen und Früchte zu tragen. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinden machten es mit ihren eigenen Händen tatkräftig vor: zu allererst braucht man ein Apfelbäumchen, das glücklicherweise bereits im Altarraum griffbereit zur Hand war. Dann benötigt man einen sonnigen Standort, ein spatentiefes Erdloch, einen gesunden und lockeren Nährboden, ausreichend Wasser und ab und an eine Düngung. Ob das Bäumchen am Ende aber tatsächlich anwächst und gedeiht? Das weiß nur der Himmel.
Die gemeinsamen Posaunen- und Kirchenchöre zeigten sich als kräftige Klangkörper. Mit ihren Darbietungen haben sie den Regionalgottesdienst als ein besonderes Erlebnis untermauert.
Rechtzeitig zum anschließenden Grillfest setzte sich die Sonne durch und erwärmte den Kirchplatz. Der war bereits Stunden zuvor von fleißigen Helferinnen und Helfern dankenswerterweise mit Tischen und Bänken bestückt worden. Die unzähligen Salat- und Kuchenspenden bereicherten das Büffet – also ideale Bedingungen, die vielen gebliebenen Gäste bei einem leckeren Essen näher kennenzulernen.
„Möge die Straße“ uns Nachbargemeinden im nächsten Jahr ein Stück gewachsener zusammenführen, um weiter zusammenzuwachsen.
PS.: Für das Mucher Apfelbäumchen wurde noch am Sonntagnachmittag eine sonnige Stelle auf dem Kirchplatz gefunden. Möge es kräftige Wurzeln schlagen und hoch hinaus in den Himmel wachsen.
Auch die Emmaus-Gemeinde durfte ein Bäumchen mitnehmen, das natürlich auch noch seinen Platz finden wird!
Hier ein paar Impressionen des Tages:
Die fleißigen helfenden Hände:

Der Gottesdienst:


Bilder: privat

